Charismarcom im Interview mit Radio Schwaben

Was Unternehmen, die unter dem Lockdown leiden, tun können: Digitalisierung & Fördertöpfe
Charismarcom – unser Interview mit Radio Schwaben

Marketungtipps für KMU in Radio Schwaben

Am RADIO SCHWABEN Telefon haben wir Kirsten Meisinger von der Augsburger Agentur Charismarcom, hallo Frau Meisinger!
Hallo ans RADIO SCHWABEN Team!

Frau Meisinger, Ihre Agentur gehört zu den wenigen, denen es vergleichsweise gut geht wie Sie selbst sagen – woran liegt das?
Ich glaube, an drei Dingen:

  1. Wir bekommen selbst in der Krise neue Kunden, weil wir als Unternehmen online sichtbar sind.

  2. Ein großer Leistungsbereich unserer Agentur ist Onlinemarketing, also genau das, was alle Unternehmen im und auch nach dem Lockdown dringend brauchen. Dazu gehört, dass wir eine Digitalstrategie entwickeln und diese dann umsetzen in SEO-optimierte Webseiten, Werbung bei Google Ads und Social Media Kanäle. Also alles, was Unternehmen im Online-Vertrieb und der Online-Kommunikation hilft.

  3. Wir machen einen guten Job und verstehen uns als Partner auch in der Krise, daher haben wir sehr treue Kunden, die immer wieder kommen. 


Aufgrund der Corona-Einschränkungen leiden vor allem viele Geschäfte, die jetzt nur noch per Click&Collect verkaufen dürfen – liegt das allein an den Einschränkungen oder hat das noch weitere Gründe?
Der Lockdown hat die Nachfrage nach Online-Informationen und Online-Abwicklung stark beschleunigt, dafür sind viele Unternehmen aktuell noch nicht gut genug aufgestellt. Der Journalist und Publizist Gabor Steingart hat es treffend formuliert:
„Produkte und Dienstleistungen, die sich nicht durch das Mobiltelefon organisieren lassen, sind dem Untergang geweiht.“
Also wohlgemerkt nicht nur irgendwie online präsent sein, sondern auf Mobiltelefonen auffindbar UND buchbar sein. Der Bestellvorgang ist wie das Element Wasser: Es sucht sich den Weg des geringsten Widerstands. Viele Kunden sind gewillt, etwas mehr Zeit und Budget einzusetzen, um den Klick in ihrer Stadt zu lassen. Aber Zeit ist eine begrenzte Ressource, und wenn ich es nicht einfach genug mache, bei mir zu bestellen, geht der Kunde eben woanders hin.

Doch im Bereich Digitalität wird tatsächlich viel gefördert, richtig?

Ja! Zum einen haben die großen Plattformen selbst super gute Tutorials und Anleitungen aufgesetzt. So können Unternehmen bei Google Ads, Facebook, XING oder LinkedIn unkompliziert Beiträge und Werbekampagnen erstellen. Jeder Marketingmanager kann die auch ohne Agentur nutzen und z.B. Zielgruppen segmentieren und KI-Features, also künstliche Intelligenz-Funktionen, die auf Algorithmen und Logiken setzen, nutzen. Facebook und Google Ads verschenken immer wieder kleine Testbudgets für kleine Unternehmen. Und zum anderen gibt es viele Förderprogramme, die der Bund oder hier bei uns der Freistaat Bayern aufgelegt haben, um Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Welche Möglichkeiten gibt es sich fördern zu lassen?

Beliebte Förderprogramme sind „Digital Jetzt“, „go-digital“ oder der Digitalbonus Bayern. Je nach Ausrichtung des Programms fördern sie Hardware, Software, die Digitalisierung des Marketings, die Produktion selbst oder die Weiterbildung der Mitarbeiter. Einige Förderungen können Unternehmen selbst beantragen, andere wie „go-digital“ laufen über autorisierte Berater wie unsere Agentur.

Welche Vorteile können Unternehmen daraus genau ziehen?

  • Nun, zum einen bedeutet die Förderung eine finanzielle Unterstützung, die gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft.

  • Zum anderen leitet das jeweilige Förderprogramm durch seine Vorgaben strukturiert durch die nötigen Schritte und zeigt auf, wie der Digitalisierungsprozess aussehen kann.

  • Und zum dritten werden Förderprogramme wie go-digital über einen autorisierten, also geprüften Berater abgewickelt, so dass das zu fördernde Unternehmen sicher sein kann, dass es einen Profi an Bord hat. Facebook zum Beispiel hat eine Zeitlang in seiner „WirliebenMittelstand“ Kampagne Werbebudgets für kleine und mittelständische Unternehmen bereitgestellt und auch Google Ads verschenkt kleine Budgets zum Testen von Google-Kampagnen.


Hier gibt es unser Interview zum Nachhören!

Sie möchten mit uns über  Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung Ihres Unternehmens-Marketings sprechen? Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Anfrage.

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