Was Google auf der I/O 2026 für die Suche ankündigte – und wie Sie Ihre GEO-Strategie anpassen müssen​

Google hat am 19. Mai 2026 auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz I/O mehrere Änderungen an der Suche angekündigt, die direkt beeinflussen, ob Ihr Unternehmen in KI-Antworten zitiert wird. Die Relevanz wird anhand der Nutzerzahlen deutlich: AI Overviews, Googles KI-generierte Zusammenfassungen in den Suchergebnissen, erreichen inzwischen 2,5 Milliarden monatliche Nutzer. AI Mode, die konversationelle Suche, hat bereits in einem Jahr 1 Milliarde Nutzer gewonnen. Dieser Beitrag erklärt, was sich konkret ändert, welche Folgen das für Ihre GEO-Strategie haben sollte, welche drei Fehler wir in der GEO-Praxis am häufigsten sehen, und welche nächsten Schritte GEO-Manager absolvieren sollten.
Google I:O 2026 GEO-Erkenntnisse

Neue Google-Funktionen in der KI-Suche – und wie sich diese auf Ihre Sichtbarkeit auswirken

In diesem Artikel erfahren Sie

  • Welche neuen Funktionen Google auf der I/O 2026 für die KI-Suche angekündigt hat, darunter Information Agents und Generative UI (nachzulesen im Google Blog)
  • Was die neue Google-Suche für die Sichtbarkeit von Unternehmen und ihren Marken in der KI-Suche bedeutet
  • Zwei Beispiele, wie auch kleine KMU-Webseiten in KI-Antworten zitiert werden, anhand von zwei Kundenbeispielen aus der Praxis von CHARISMARCOM
  • Drei typische GEO-Fehler, die wir in der Beratung sehen, und die Sie vermeiden können
  • Konkrete nächste Schritte für GEO-Manager

Vier neue Suchfunktionen von Google: AI Overviews im AI Mode, neue Suchleiste, Information Agents und Generative UI

1. AI Overviews und AI Mode verschmelzen

Zwei Produkte verschmelzen seit dem 19. Mai 2026 zu einem einzigen Sucherlebnis: AI Overviews (Googles Übersicht mit KI, die ungefragt über den Suchergebnissen eine KI-gestützte Zusammenfassung liefert) und AI Mode (der direkt anwählbare KI-Chat mit Google). Nutzer stellen eine Frage, sehen eine KI-generierte Antwort mit zitierten Quellen und setzen das Gespräch direkt in AI Mode fort. Der Kontext bleibt dabei erhalten. Suchanfragen verdoppeln sich in AI Mode laut Google jedes Quartal, und die Gesamtzahl aller Google-Suchanfragen erreicht Allzeithochs.

Die Folge für Unternehmen
Das Verschmelzen von AI Overviews und AI Mode schließt die Nutzer vollständig innerhalb von Google ein.
Bisher war das Verhalten so: Nutzer sehen eine AI Overview, wollen mehr wissen, klicken auf eine Website. Dieser Klick fällt jetzt weg. Wer mehr wissen will, stellt die nächste Frage direkt in AI Mode. Google behält den Kontext, liefert die Vertiefung, empfiehlt die nächste Antwort. Der gesamte Rechercheprozess, von der ersten Frage bis zur Kaufentscheidung, findet in einem einzigen Gespräch mit Google statt.

Der Touchpoint „Webseitenbesuch“ stirbt
Für Unternehmen bedeutet das: Der Touchpoint „Webseitenbesuch im Rechercheprozess“ stirbt nicht langsam, er wird systematisch aus der Customer Journey herausgelöst. Weil Google den Nutzer nie mehr loslässt. Das trifft besonders hart alle, die auf informationellen Traffic setzen, also Ratgeberartikel, Erklärseiten, Produktvergleiche. 

2. Neue multimodale Suchleiste

Google hat außerdem die Suchleiste selbst umstrukturiert, das größte Upgrade seit 25 Jahren. Sie expandiert dynamisch für lange, konversationelle Eingaben, verarbeitet Text, Bilder, Dateien, Videos und geöffnete Chrome-Tabs. Zusätzlich schlägt sie proaktiv Formulierungen vor, die über klassische Autovervollständigung weit hinausgehen. Nutzer tippen keine Keywords mehr, sie beschreiben Situationen.

Die Folge für Unternehmen
Die neue Suchleiste akzeptiert Bilder, Dateien, Videos und Chrome-Tabs als Eingabe. Nutzer beschreiben keine Keywords mehr, sie beschreiben Situationen.
Das bedeutet: Ihre potenziellen Kunden suchen nicht mehr mit Worten nach einer Lösung, sondern laden einen Screenshot oder ein Foto hoch und prompten „Finde ein Lösung für meine xy Problem.“ Wer in dieser Antwort als kompetente Quelle zitiert wird, gewinnt. Wer es nicht ist, existiert für diesen Nutzer nicht.

Konsequenz für Ihre Inhalte
Das verschiebt den Content-Bedarf. Statt  Keyword-optimierter Seiten brauchen Sie Inhalte, die komplexe Situationen beantworten, Kontext herstellen und klare Empfehlungen geben. GEO-optimierter Content ist für diese neue Sucheingabe direkt gemacht. (Passend dazu der Artikel über das Erstellen von GEO-Text).

3. KI-Suchagenten

Information Agents sind ein folgenreiches Announcement, das Google auf der I/O 2026 gemacht hat. Ab Sommer 2026 können Nutzer eigene KI-Agenten einrichten, die das Web rund um die Uhr nach definierten Themen überwachen und synthetisierte Updates liefern. Sie durchsuchen das Web 24/7, darunter Blogs, Nachrichtenseiten und Social-Media-Posts, und schicken KI-gestützt Updates zu vordefinierten Themen direkt an den Nutzer.

Die Folge für Unternehmen
Information Agents bringen eine fundamentale Änderung mit sich. Wenn ein Entscheider einen Agenten einrichtet, der z.B. „Neuigkeiten zu Glasfasertechnologie“ überwacht, dann scannt dieser Agent ab dem Moment der Einrichtung kontinuierlich das Web. Wer regelmäßig strukturierte Fachartikel veröffentlicht, taucht in den diesen Updates auf. Wer es nicht tut, wird schlicht nicht erfasst.
Noch dazu wird sich der Einrichtende seltener selbst auf Informationssuche begeben, denn sein KI-Agent läuft ja.

Für das Content- und PR-Team eines Unternehmens bedeutet das konkret:
Ihre Veröffentlichungsfrequenz sollte steigen, denn sie ist die Grundvoraussetzung für Sichtbarkeit durch Suchagenten.

Wer regelmäßig strukturierten, aktuellen Content auf einer einheitlichen Domain veröffentlicht, wird von diesen Agenten aktiv erfasst und an Interessenten weitergeleitet. Jeder neue Fachartikel, jede Projektreferenz, jeder GEO-optimierte Beitrag, den Sie veröffentlichen, kann diesem Agenten in die Hände spielen und direkt an den Interessenten weitergegeben werden. 

Wer zwei bis vier strukturierte Beiträge pro Monat publiziert, baut eine Präsenz, die Information Agents aktiv weiterleiten.
Wer quartalsweise oder sporadisch veröffentlicht, wird von diesen Agenten schlicht übergangen.

Fazit: Eine Strategie zum aktiven Abonniert-werden durch KI-Agenten muss Teil der Kommunikationsstrategie werden.

4. Generative UI in Search

Google baut ab Sommer 2026 interaktive Erklärmodelle, Grafiken und Simulationen direkt in die Suchergebnisseite ein, kostenlos für alle Nutzer weltweit. Die Technologie dahinter heißt Antigravity, Googles agentenbasierte Entwicklungsplattform, kombiniert mit den Coding-Fähigkeiten von Gemini 3.5 Flash.

Google beschreibt das Ergebnis so: „Search can build the ideal response, in the right format for your question, completely on the fly.“
Was das in der Praxis bedeutet: Fragt ein Nutzer, wie ein schwarzes Loch funktioniert, baut Google eine interaktive Simulation direkt in die Suchergebnisseite. (Genau dieses Beispiel zeigt Google im Video über das neue Gen UI Feature.)Fragt jemand nach den Unterschieden zwischen zwei Versicherungsmodellen, entsteht eine dynamische Vergleichstabelle. Fragt jemand nach einem Trainingsplan, generiert Google ein anpassbares Dashboard. Alles passiert ohne einen einzigen Klick auf eine externe Website.

Die Folge für Unternehmen
Das ist das neue, tiefere Problem: Bereits die AI Overviews haben bisher Fragen textlich selbst beantwortet, so weit möglich, und dadurch Klicks auf Webseiten überflüssig gemacht. Generative UI geht einen Schritt weiter: Google generiert selbst Grafiken, Simulationen und interaktive Erklärmodelle, für die Nutzer bisher auf Fachblogs, Ratgeberseiten oder YouTube-Videos angewiesen waren.

Für Webseiten, die bisher mit erklärenden Inhalten, Vergleichen und How-to-Anleitungen Traffic generiert haben, ist das eine direkte Bedrohung. Google liefert die Antwort direkt auf der Suchergebnisseite, interaktiv und visuell aufbereitet. Der Nutzer bekommt, was er sucht, ohne je auf eine externe Website zu klicken. Wer nicht als Datenquelle für diese Visualisierungen indexiert ist, verliert nicht nur Klicks, sondern auch die Chance, überhaupt als Anbieter wahrgenommen zu werden.

Der Anreiz, auf eine externe Seite zu klicken, sinkt weiter, und zwar genau bei den Content-Formaten, die bisher zuverlässig Traffic geliefert haben.

Neuausrichtung der Content-Strategie nötig
Für Marketer bedeutet das eine Neubewertung ganzer Content-Strategien. Was bleibt, sind Quellen. Google bezieht die Daten für Generative UI aus indexiertem Web-Content mit klarer Struktur: Schema-Markup (JSON-LD), FAQ-Abschnitte, tabellarische Vergleiche, präzise Entitäten. Wer diese Grundlagen nicht hat, erscheint weder als Zitat noch als Datenlieferant. Wer sie hat, erhöht die Chance, unterhalb der generierten Visualisierung als zitierte Quelle aufzutauchen. Sichtbarkeit ohne Traffic ist besser als keine Sichtbarkeit, aber sie verlangt eine andere Strategie.

Die eigene GEO-Strategie auf die neue Google-Suche anpassen: 2 Beispiele von mittelständischen Unternehmen

1. Positive Auswirkungen der GEO-Strategie Gefässklinik Dr. Tsantilas und Kollegen

Die Gefässklinik Dr. Tsantilas ist ein Beispiel für gelungene SEO– und GEO-Aktivitäten. (Mehr über die Gefässklinik, die seit 15 Jahren CHARISMARCOM-Kunde ist, in der Case Study.)
Wir achten seit Jahren auf eine technisch einwandfreie Umsetzung entsprechend der technischen Anforderungen für die Google Suche:

  • Die Seite ist crawlbar, vollständig indexiert und erfüllt die Kernkriterien für KI-Sichtbarkeit.
  • Die Leistungen werden hilfreich, zuverlässig und nutzerorientiert beschrieben.
  • Dazu kommt ein regelmäßiger Blog mit zwei Beiträgen pro Monat, mit einer einzigartigen Perspektive für die Patienten der Klinik, ergänzt durch Social-Media-Posts zu jedem Beitrag.
  • Dr. Tsantilas selbst ist aktiv online präsent und bringt echte Bilder aus der Praxis ein. Das erfüllt einen Großteil der E-E-A-T-Anforderungen, also Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, die KI-Systeme bevorzugen, bevor sie eine Quelle zitieren.
Positive Auswirkungen der GEO-Strategie Gefässklinik Dr. Tsantilas und Kollegen
Positive Auswirkungen der GEO-Strategie Gefässklinik Dr. Tsantilas und Kollegen

Das Ergebnis: Die Gefässklinik Dr. Tsantilas wird in KI-Antworten zitiert. Nicht weil sie die größte Klinik ist, sondern weil die Grundlagen stimmen.

2. Messbare Erfolge der GEO-Strategie des Fuggerstadt Beratungcenters

Das Fuggerstadt Beratungscenter zeigt dasselbe Muster mit einem anderen Schwerpunkt. Technisch ist die Seite sauber aufgesetzt: crawlbar, indexiert, strukturell auf die Anforderungen der KI-Suche ausgerichtet. Im Content arbeiten wir gezielt mit Checklisten für Immobilienthemen in Augsburg und mit Ratgeberinhalten zur unabhängigen Finanzberatung, mit einem klaren Fokus auf Menschen in Bayern. Diese Inhalte sind präzise auf eine Zielgruppe zugeschnitten, nicht generisch. Dazu kommt ein regelmäßiger Veröffentlichungsrhythmus mit Social-Media-Begleitung. Das Ergebnis: KI-Systeme können das Beratungscenter eindeutig als Entität erfassen, seinen Standort zuordnen und seine Themengebiete einordnen. Genau das macht eine Quelle zitierbar.
Screenshot Google AI Mode Antwort: Das Unternehmen wir auf der TOP-Position gelistet – ein Erfolg der GEO-Strategie
Screenshot Google AI Mode Antwort: Das Unternehmen wir auf der TOP-Position gelistet – ein Erfolg der GEO-Strategie
Das Ergebnis wie im Screenshot sichtbar: Das Fuggerstadt Beratungscenter wird für lokale Finanz- und Immobilienthemen in KI-Antworten zitiert. Lokale Relevanz, klare Zielgruppe, regelmäßiger Content. Das reicht, um als Quelle sichtbar zu sein.

Die 3 häufigsten GEO-Fehler, die wir in der Praxis sehen (die Sie vermeiden können)

Viele Unternehmen beginnen mit GEO-Optimierung und kommen trotzdem nicht in KI-Antworten vor. In unserer Beratungsarbeit sehen wir dafür fast immer eine von drei Ursachen.

  1. Crawling- und Indexierungs-Probleme
    Der häufigste Fehler ist das Übersehen technischer Crawling-Probleme. GEO-optimierter Content nutzt nichts, wenn die KI-Crawler ihn nicht erreichen. Googlebot, GPTBot, ClaudeBot und PerplexityBot folgen unterschiedlichen Regeln. Eine fehlerhafte robots.txt, fehlende Sitemaps oder langsame Ladezeiten können dazu führen, dass hervorragend geschriebener Content schlicht nicht indexiert wird. Technische GEO-Grundlagen kommen vor dem Content, nicht danach.
    Auch Indexierungsprobleme sind ein bekanntes Problem: die Seite ist gecrawlt, aber Google indexiert sie nicht, meist aus Qualitätsmängeln. (Dazu passt der ausführliche Artikel zu den Qualitätskriterien um von Google indexiert zu werden).

  2. Vernachlässigung der E-E-A-T
    Der zweite Fehler ist zu wenig Gewicht auf „E-E-A-T“ zu legen. E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Fachkompetenz, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. KI-Systeme bevorzugen Quellen, die eindeutig einer Person oder Organisation zugeordnet werden können und deren Kompetenz nachweisbar ist. Texte ohne Autorenangabe, ohne eigene Daten und ohne belegte Aussagen werden seltener zitiert. Eigene Erfahrungsberichte, konkrete Fallbeispiele und belegte Zahlen sind kein Nice-to-have. Sie sind der Unterschied zwischen zitiert und ignoriert.

  3. Mangel an multimodalen Inhalten
    Der dritte Fehler ist das Vernachlässigen multimodaler Inhalte. Grafiken, Videos und Podcasts werden von KI-Systemen zunehmend als eigenständige Inhaltsquellen erfasst. Beispiel: Ask YouTube, das Google auf der I/O 2026 angekündigt hat, ist eine neue Funktion, mit der ich passende Videos durch Fragen an YouTube in natürlicher Sprache durch agentische Unterstützung noch schneller finde. Das macht YouTube zu einer eigenen KI-durchsuchbaren Wissensbasis. Wer nur Text produziert, verzichtet auf einen wachsenden Teil der KI-Sichtbarkeit.

Fazit: Wie müssen GEO-Manager Ihre Strategie nach der Google I/O 2026 konkret ändern?

Die vier Ankündigungen von Google verändern nicht die Grundprinzipien von SEO und GEO, aber sie verschieben die Prioritäten.

  1. Die Verschmelzung von AI Overviews und AI Mode bedeutet: Klickzahlen werden weiter zurückgehen. Wer in KI-Antworten zitiert wird, gewinnt Sichtbarkeit. KI-Sichtbarkeit in Otterly.AI oder SISTRIX AI messen ist ab jetzt Pflicht, nicht Option.

  2. Die neue multimodale Suchleiste bedeutet: Keyword-Listen verlieren weiter an Wert. Nutzer beschreiben Situationen, laden Bilder hoch, teilen Chrome-Tabs. Content muss Antworten auf komplexe Situationen liefern, nicht auf einzelne Begriffe. Wer noch Texte um einzelne Keywords herum baut, optimiert für eine Suche, die es bald nicht mehr gibt.

  3. Information Agents bedeuten: Veröffentlichungsrhythmus ist kein Qualitätsmerkmal mehr, sondern Grundvoraussetzung für Erfassung. Zwei bis vier strukturierte Fachartikel pro Monat sind das Minimum. Wer sporadisch veröffentlicht, wird von diesen Agenten schlicht nicht erfasst, egal wie gut der einzelne Artikel ist.

  4. Generative UI bedeutet: Seiten, die ausschließlich auf erklärende Artikel, Vergleiche und How-to-Inhalte setzen, müssen ihre Content-Strategie neu bewerten. Der Traffic aus diesen Formaten wird sinken. Was bleibt, ist die Chance, als Datenquelle für Googles eigene Visualisierungen zu erscheinen. Das geht nur über Schema Markup, klar strukturierte Entitäten und FAQ-Sektionen.

  5. Technische Basis prüfen heißt: Crawler-Zugriffsrechte in der robots.txt kontrollieren, strukturierte Daten (Schema Markup / JSON-LD) für alle wichtigen Seitentypen implementieren und Ladezeiten optimieren. KI-Crawler reagieren empfindlich auf technische Blockaden.

Häufige Fragen zur Google I/O 2026 und den Folgen für die eigene GEO-Strategie

Was sind Information Agents in Google Search?
Information Agents sind KI-Agenten, die Nutzer ab Sommer 2026 in Google Search selbst einrichten können. Sie überwachen das Web rund um die Uhr nach bestimmten Themen und schicken synthetisierte Updates. Unternehmen mit regelmäßigem, strukturiertem Content können direkt von diesen Agenten erfasst und an Interessenten weitergeleitet werden.

Was ist Generative UI und warum verlieren Marketer damit Traffic?
Generative UI bezeichnet interaktive Erklärmodelle, Grafiken, Tabellen und Simulationen, die Google ab Sommer 2026 direkt in die Suchergebnisseite einbaut. Technologie: Antigravity und Gemini 3.5 Flash. Google produziert damit selbst Inhalte, für die Nutzer bisher auf externe Websites geklickt haben, darunter visuelle Erklärungen, Produktvergleiche und How-to-Anleitungen. Wer als Datenquelle für diese Visualisierungen erscheinen will, braucht strukturierten Content mit Schema-Markup und klaren Entitäten.

Welche drei Fehler machen KMU bei GEO am häufigsten?
Die drei häufigsten Fehler aus der Praxis: erstens technische Crawling-Blockaden, die verhindern, dass KI-Systeme den Content überhaupt erreichen. Zweitens zu wenig Gewicht auf E-E-A-T, also fehlende Autorenangaben, keine eigenen Daten und unbelegte Aussagen. Drittens das Vernachlässigen multimodaler Inhalte wie Grafiken, Videos und Podcasts.

Verliert SEO durch KI-Suche an Bedeutung?
SEO reicht allein nicht mehr aus, bleibt aber relevant. Seiten auf Seite 1 bei Google haben laut Seer Interactive eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten erwähnt zu werden (Korrelation 0,65). Gutes SEO ist die Basis. GEO baut darauf auf.

Wann sollten KMU mit GEO beginnen?
Jetzt. Laut McKinsey (Studie, 10.2025) verlieren Marken ohne GEO-Strategie bis zu 50 Prozent ihres bisherigen Suchtraffics. Wer früh startet, baut einen Vorsprung auf, den Nachzügler in zwei Jahren kaum noch aufholen.

GEO: 6 Handlungsempfehlungen

Nächste Schritte für GEO-Verantwortliche

1. GEO Audit: KI-Sichtbarkeit analysieren

2. GEO Strategie: Ziele, KPIs, Maßnahmen definieren

3. GEO Optimierung Content: Inhalte für Kunde und KI-System lesbar erstellen

4. GEO Optimierung Technik: Webseiten-Performance, Zugänglichkeit und strukturierte Daten sicherstellen

5. GEO Optimierung E-E-A-T: Aufbau von Signalen zu Erfahrung, Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit

6. GEO Monitoring: KI-Sichtbarkeit laufend überwachen

Möchten Sie von KI-Systemen zitiert werden? Als GEO-Agentur unterstützen wir bei diesen6 Schritten.  Fragen Sie an.

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Nächste Schritte für GEO-Manager

Wenn Sie für die GEO-Strategie Ihres Unternehmens verantwortlich sind, empfehlen aus der GEO-Praxis heraus diese Reihenfolge:

  1. Prüfen Sie zuerst die technische Basis. Kontrollieren Sie, welche KI-Crawler Ihre robots.txt zulässt und welche blockiert. GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot und Google-Extended folgen unterschiedlichen Regeln. Fehlende Freigaben bedeuten, dass hervorragend geschriebener Content schlicht nicht indexiert wird.
  2. Messen Sie Ihre aktuelle KI-Sichtbarkeit. Richten Sie ein Monitoring in Otterly.AI oder SISTRIX AI ein, bevor Sie mit der Content-Optimierung beginnen. Ohne Ausgangswert können Sie keinen Fortschritt belegen.
  3. Überprüfen Sie bestehende Seiten auf GEO-Eignung. Beginnen Sie nicht mit neuen Texten, sondern mit den meistbesuchten Seiten. Kernaussage im ersten Satz, Fachbegriffe erklärt, Zahlen mit Quelle, FAQ-Sektion vorhanden?
  4. Ergänzen Sie Schema Markup. Implementieren Sie JSON-LD für alle zentralen Seitentypen: Organisation, Leistungen, FAQ, Artikel. Das ist die Grundlage für Generative UI und strukturierte KI-Antworten.
  5. Planen Sie multimodale Inhalte ein. Jeder Fachartikel braucht mindestens eine erklärende Grafik. Wenn Sie Videos oder Podcast-Episoden produzieren, versehen Sie diese mit strukturierten Beschreibungen und Transkripten.
  6. Richten Sie einen Veröffentlichungsrhythmus ein. Information Agents bevorzugen aktuelle Quellen. Zwei bis vier Fachartikel pro Monat sind ein realistischer Startpunkt für KMU.
  7. CHARISMARCOM begleitet Sie bei jedem dieser Schritte, von der technischen Analyse bis zur laufenden Content-Optimierung. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Weiterführende Quellen

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