In 5 Schritten aufs Social Media Siegertreppchen

Social Media Marketing Kampagne

So gewinnt Ihre Social Media Kampagne mehr Goldmedaillen als unsere Olympioniken in Tokio

Facebook, Instagram, LinkedIn und Co.: Mit diesen 5 Strategietipps machen Sie Ihr Social Media Marketing richtig erfolgreich.

Dass Userzahlen, Verweildauer und Conversions in Social Media in den letzten Monaten exorbitant zugenommen haben, weiß jeder Marketingprofi. Lockdown und #stayhome hatten dies befeuert. Und sind wir mal ehrlich: selbst bei mehr Leben in der Fußgängerzone landet der Blick eher auf dem Smartphone als auf Litfaßsäulen oder Plakaten.

Die Sichtbarkeit und Reichweite auf XING, LinkedIn, Facebook, Instagram und Co. ist darum für die meisten Firmen ein Muss. Gut gemachte Kampagnen können hier mehr Goldmedaillen gewinnen als unsere Olympioniken in Tokio. Doch viele Unternehmen sind unsicher, wo sie anfangen sollen, wenn es um Marketing in sozialen Medien geht.

Nutzen Sie unsere 5 grundlegenden Strategietipps, um sicherzustellen, dass Ihre nächste Social Media Kampagne ein Erfolg wird.

1. Bestimmen Sie das Ziel

Ohne Ziel kein Erfolg, dass weiß jeder Sportler und jeder Marketingmanager. Das Ziel Ihrer Social Media Maßnahmen festzulegen, ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Kampagne. Denn Social Media bietet zwar unzählige Möglichkeiten, muss darum aber umso sorgsamer geplant werden.

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Marketingziele speziell für Social Media definieren

Mögliche Ziele sind:

  • Markenbekanntheit
  • Website-Besuche
  • Website-Konversionen
  • Leadgenerierung
  • Event-Anmeldung

 

Sie sollten Ihr Ziel und Ihren Key-Performance-Indicator so definieren, dass diese Werte Ihr  Unternehmen weiterbringen. Für Marketingteams, die gerade erst mit Ihrem Social Media Kanal starten, ist es wenig sinnvoll die Anzahl der Likes zu messen, denn es werden wenige sein (außer, Sie flankieren Ihren Redaktionsplan mit einem dicken Werbebudget).
Ein besseres Ziel, für das es zwar keine Goldmedaillen gibt, aber Sie weiterbringt, ist ein kontinuierlicher Redaktionsplan mit Analyse, welche Inhalte gut funktionieren.

Natürlich können Sie auch gleich harte Ziele wählen, wie zum Beispiel Reichweite, Page Likes, Conversions (hier sind z.B. Opt-in in Ihren Newsletter oder Verkäufe ein gängiges Kriterium).
 Weiche Ziele können sein: einen Kooperationspartner finden, dem Unternehmen ein „Gesicht“ geben, eine Marke aufbauen, eine Community mit hoher Interaktion ins Leben rufen oder neue Zielgruppen ansprechen.
Vorgaben zum Return-On-Investment bzw. zum Return-On-Ad-Spend sind dabei immer sinnvoll.

2. Verstehen Sie Ihr Zielpublikum

Wie immer gilt: Wer Ziele erreichen will, muss Menschen erreichen. Erstellen Sie Zielgruppenprofile, um besser anzuvisieren, bei wem Ihre Beiträge ankommen sollen. Am besten mithilfe von Marketing Personas.
Die Entwicklung einer Persona ist ein beliebtes Werkzeug von Marketingmanagern Warum? Personas machen im Gegensatz zur anonymen Zielgruppe erfahrbar, wie ihr Kunde tickt, fühlt und welche Werte ihn/ sie leiten. Marketing- oder Buyer Personas reichern anonyme Zielgruppenbeschreibungen um eine greifbare Persönlichkeit an. Das macht es im Marketing einfacher, die Bedürfnisse, Wünsche und Emotionen der (Wunsch)-Kunden zu verstehen. Jede Persona besitzt einen Namen, Gesicht, Funktion, Werdegang und Privatleben. Die fertige Persona verfolgt Ziele, hat Vorlieben und Erwartungen – eine wichtige Basis, um Ihr Marketing perfekt kundenzentriert aufzubauen.

Da viele Plattformen die Möglichkeit bieten, Ihre Kampagne auf Interessen, Vorlieben und tatsächlichem Verhalten Ihrer Zielgruppe auszurichten, können Sie mit dem Wissen, wer erreicht werden soll, den größten ROI erzielen und gleichzeitig Ihre Ausgaben minimieren.

Zielgruppe analysieren und festlegen
Marketing Personas entwickeln für Social Media

Impressionen vs. Engagement
Kampagne ist nicht gleich Kampagne. Es gibt verschiedene Methoden, um Ihre Marketingstrategie in den Feed Ihrer Zielgruppe zu bringen. Impressions-basierte Kampagnen (Sie bezahlen dafür, dass jemand Ihre Anzeige sieht) bespielen ein breiteres Publikum. Engagement-basierte Kampagnen (Sie zahlen dafür, dass jemand Ihre Anzeige anklickt) konzentrieren sich auf eine kleinere Untergruppe von Personen, die mit Ihrer Anzeige interagieren (sie teilen, liken oder kommentieren).
Was für Ihre Zielgruppe besser passt, sollten Sie testen.

3. Die Dreibein-Strategie

Auf drei Beinen steht man besser! Das weiß jeder Fotograf, der ein Stativ aufstellt und jedes Kind, das Dreirad fährt. Gleiches gilt für Ihr Social Media Marketing. Setzen Sie auf diese drei Elemente:

  1. Eigener Kanal mit Redaktionsplan
  2. Gruppen/ Communities
  3. Werbekampagnen
 

Zu 1. Redaktionsplan
Bevor Sie Ihren Redaktionsplan schreiben, haben Sie in anderen Unternehmensseiten und in Gruppen gesehen, welche Themen gut gehen. Fragen Sie sich:  Welchen Benefit bieten Sie Ihren Kunden? Wie können Sie Ihre Stärken nicht-werblich kommunzieren? Können Sie News, Checklisten, Whitepapers, Download-Links oder kostenlose Webinare zur Verfügung stellen?

Zu 2. Gruppen/ Communities
Recherchieren Sie, welche Gruppen/ Foren es bereits gibt und engagieren sich dort. Mitschreiben ist silber, zuhören und Lösungen anbieten gold. Wenn Sie dort gut angekommen sind, ist es ggf. Zeit, Ihre eigene Gruppe/ Community zu gründen.

Zu 3. Werbekampagnen
Stärken Sie Ihren Kanal mit flankierenden Werbekampagnen. Alle Social Media Plattformen bieten ganz unterschiedliche Werbeformate an, teils sind Remarketing-Optionen vorhanden.
Definieren Sie Ihre Ziele, Ihre Zielgruppe, Ihren ROI bzw. Ihren ROAS in % und überlegen, welcher Kanal mit welchem Werbeformat dies am besten erreicht.

4. Design für Mobilgeräte

Es wird geschätzt, dass mehr als 3,3 Milliarden aktive Social-Media-Nutzer über Smartphone, Tablet und Co. auf Social-Media-Plattformen zugreifen – und so social-basierte Inhalte und Anzeigen ansehen. Die Gestaltung der Kampagne sollte speziell für die Betrachtung auf kleineren Bildschirmen konzipiert sein, um Lesbarkeit und eine entsprechende Aufmerksamkeit zu gewährleisten. Ein Praxisbeispiel eines Kunden sehen Sie hier.

Agentur Charismarcom: Referenzen
Instagram-Kanal der BVK Arbeitgebermarke

Wenn Sie diesen Aspekt weiterdenken, kommen Sie zur Webdesignstrategie „Mobile First”. Mobile First bedeutet, Sie designen Ihre gesamte Webseite mit der Erwartung, dass User vor allem mit Mobilgeräten darauf zugreifen.

Warum ist das für Ihr Social Media Marketing relevant? Nun, wenn Ihr Nutzer mit seinem Mobilgerät in Ihrem Social Media Kanal einen Link klickt, der auf Ihre Webseite führt, muss auch diese Darstellung einwandfrei sein, sonst verlieren Sie Ihren frisch gewonnenen Interessenten direkt wieder.

5. Kampagnenergebnisse messen

Genauso wichtig wie die oben genannten Tipps ist die Messung der Ergebnisse Ihrer Social-Media-Werbekampagne. Alle großen Plattformen stellen Ihnen Rohdaten und Analyseberichte zur Verfügung. So können Sie den Erfolg Ihrer Kampagne ermitteln und wichtige ROI-Statistiken auswerten.

Strategische Vorbereitung, Lernen aus Fehlern und der Ehrgeiz, es richtig gut zu machen, führen nicht nur unsere Olympioniken zum Ziel, sondern auch Ihr Unternehmen aufs Siegertreppchen.

 

Fazit:
Es gibt viel zu beachten. Doch unser 5-Punkte-Plan bietet eine gute Basis, um Ihr Social Media Marketing  strategisch aufzustellen. Wenn Sie Hilfe beim Einrichten oder Zusammenstellen Ihrer nächsten Social-Media-Marketing-Kampagne benötigen, rufen Sie uns noch heute für eine kostenfreie 30-minütige Beratung  an oder schreiben uns.

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